INGWER KNOW-HOW

Neben der bekannten Wirkung ist der Geschmack einer frischen Ingwerknolle einfach einzigartig. Und wenn man sich wie wir den ganzen Tag mit dieser fast betörenden Pflanze umgibt, ist man nicht nur latent süchtig danach, sondern hat auch eine Menge Ahnung davon. Lass dich einfach mal ingspirieren.

NICHT NUR LECKER, AUCH SCHICK.

Spricht man über Ingwer, dann spricht man über die unterirdisch wachsende Knolle, also die Wurzel. Was viele noch nicht wissen: Eine blühende Ingwerpflanze ist richtig schick und wird bereits von einigen Blumenhändlern angeboten.

Ingwer Know-How: So sieht eine Ingwerpflanze aus.

INGWER LIEBT ES WARM.

Er wächst dort, wo wir auch manchmal gerne wären: in den Tropen und Subtropen. Innerhalb dieser Klimazone wird Ingwer nahezu auf jedem Kontinent angebaut. Mit Abstand größter Produzent ist Indien, in deren Umgebung man auch den Ursprung der Pflanze vermutet.

SO KLEIN, SO SCHARF.

Es ist das, was den Geschmack so besonders macht: eine mystische, anregende aber zugleich nicht zu starke Schärfe. Verantwortlich dafür sind die in der Knolle enthaltenen Gingerole. Sehen kann man die nicht. Aber wir alle wissen: Sie sind da und begeistern uns.

MIT LÖFFEL GUT GESCHÄLT.

Es gibt viele Wege, die Knolle zu schälen. Am wenigsten Verlust hat man mit einem umgedrehten Löffel, den man einfach über die Haut zieht. So kommt man auch gut um die Ecken und Kanten. Übrigens: Die Haut der Knolle kann weg. Dass darin besonders viele Vitamine enthalten sein sollen, ist zum Glück nur ein Mythos.

Ingwer Know-How: Löffel, mit Ingwerschale, die an ihm klebt.

ALLES FIT MIT SCHNITT.

Ein Tipp für die Köche und Selbermacher unter euch: Ingwer möchte mit viel Liebe fein geschnitten und schnell verarbeitet werden. Das hat Gründe: Je mehr Schnittfläche man hat, desto besser können sich die Inhaltsstoffe und damit der "Geschmack" mit der Umgebung mischen und diese bereichern. Zudem sind die im Ingwer erhaltenen ätherischen Öle flüchtig. Je schneller man den Ingwer verarbeitet, desto mehr hat man davon. Gründe genug, um wie wir ein eigenes schonendes Verfahren für die Verarbeitung zu entwickeln.